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SQLBar - SQL Backup and Restore

Mit diesem Datenbank Werkzeug kann die Sicherung von Microsoft SQL Server Datenbanken automatisiert und überwacht werden. Es entscheidet selbstständig anhand der Features der eingesetzten SQL Server Version, welche Art von Sicherung durchgeführt wird . Zudem übernimmt es noch die Off-Site Backups d.h. die erstellte Sicherung wird vom aktuellen Server an eine Remote Location kopiert - sogar On-The-Fly um wertvolle IO Ressourcen zu schonen.

Es handelt sich dabei um ein Kommandozeilen Programm welches durch ein Windows Schedule Task oder auch manuell aufgerufen werden kann. In der aktuellen Version werden folgende Features unterstützt:

  • Durchführung von regulären Datenbank Sicherungen
  • Durchführung von Log Sicherungen wenn entsprechende Datenbank Optionen dies erlauben.
  • Erstellen von automatischen Voll Sicherungen und automatisches anhängen aller folgenden Logsicherungen an die letzte Vollsicherung um so alle Sicherungen an einer Stelle zu haben zwecks einfacher und Schnellerer Wiederherstellung. 
  • Automatische Komprimierung von Sicherungen mit der SQL Datenbank Komprimierung (wenn Vorraussetzungen durch die eingesetzte SQL Server Version dies unterstütz) oder mit einer regulären Komprimierung im Anschluss an die Sicherung.
  • Kopieren des Backups an eine Remote Location, entweder On-The-Fly oder, Protokollbedingt nach Abschluss der Sicherung per FTP oder vergleichbaren Protokoll auf eine Remote Location.

Dokumentation

Anleitung und Einrichtung



Parameter

  • localbackupdir
    Das Ziel falls Backups lokal zwischen gespeichert werden müssen. Wird durch den Parameter "directtonetwork" außer Kraft gesetzt.
  • remotebackupbasedir
    Das Ziel für externe Backups.
  • holdlocalbackuphours
    Bestimmt die Dauer, wie lang lokal gesicherte oder zwischengespeicherte Backups aufbewahrt werden.
  • server
    SQL Server Name und Instanz des Datenbankservers dessen Daten gesichert werden.
  • backupfileprefix
    Ein Prefix für die Dateinamen der Backupdatei um z.B. Konflikte zu vermeiden.
  • notifyaddress
    Eine EMail Adresse an welche Fehlermeldungen geschickt werden.
  • usecompression
    Gibt an, ob eine Kompression durchgeführt werden soll (Solang die Verwendete SQL Server Version dies Unterstützt.)
  • logbackup
    Bestimmt, ob primär Logsicherungen durchgeführt werden. Ist kein passendes Fullbackup vorhanden, wird dies automatisch erstellt und die Logsicherungen an dieses angehängt.
  • directtonetwork
    Bestimmt, dass Backups nicht lokal zwischengespeichert werden und direkt, ohne auf Festplatte geschrieben zu werden direkt auf die Remotelocation kopiert werden.
  • maxfullbackuphourage
    Bestimmt, wie alt das letzte Fullbackup sein darf. Wird das alter überschritten,
  • verbose
    Gibt erweiterte Informationen aus. Erleichtert das aufspüren von Fehlern.
  • ftpupload
    Gibt an, das erstellte Backups per FTP auf ein Remoteserver kopiert werden.
  • ftpuser
    Der für den FTPUpload erforderliche Benutzername auf dem FTP Remoteserver
  • ftppasswd
    Das für den FTPUpload erforderliche Benutzerpasswort auf dem FTP Remoteserver
  • ftpserver
    Der Hostname oder IP-Adresse des FTP Remoteservers

Rechte

In einem Szenario indem auch das Backuptool mit einem Schedule Task von einem UNC Pfad geladen wird sind folgende Rechte erforderlich:

  1. Mindestens dbcreator Role in der Datenbank zuweisen für den Benutzer unter welchem der Schedule Task ausgeführt wird.
  2. Mindestens db_backupoperator Database Role in jeder zu sichernden Datenbank angeben.
  3. Mindestens "Read/Execute" Rechte für den Backup Benutzer (unter welchem der Schedule Task ausgeführt wird) auf den Pfad (auch UNC) des Backuptool zuweisen.
  4. Bei Verwendung von "directtonetwork" ist zu beachten, das der Benutzer des SQL Servers entsprechende Write/Modify Rechte auf dem remotebackupbasedir hat.
  5. Bei Windows 2003 mit SQL 2005 muss dem Benutzer, unter welchem das Tool ausgeführt wird entsprechende Schreibrechte zugewiesen werden

Beispiele

C:\sqlbackup\lycantec.apps.SQLBarCMD.exe -server . -remotebackupbasedir "\\110.110.110.110\myNetworkShare$" -directtonetwork -backupfileprefix mybackup_ -logbackup -maxfullbackuphourage 24 -verbose

Wenn dieser Aufruf mit einem Schedule Task alle 10 min. aufgerufen werden würde, so würde alle 10min. eine Logsicherung aller lokalen (".") Datenbanken durchgeführt werden wobei alle 24h ein entsprechendes Fullbackup durchgeführt wird. Alle Logfiles werden anschließend an das letzte Fullbackup angehängt. Das Backup selbst würde durch den Parameter directtonetwork direkt auf ein Netzwerkshare kopiert werden und durch den Parameter usecompression on the fly eine komprimierung durchführen (Wird nur von neueren SQL Server Versionen unterstützt z.b. SQL 2008 R2 Standard Edition).

Achtung: Beim 1. Start muss das Programm mit Administrator Privilegien ausgeführt werden. Dies ist notwendig um die entsprechende Event Log Gruppe anlegen zu können. Alle folgenden Aufrufe können mit minimal Rechten durchgeführt werden.

Kontaktinformationen











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Letzte Aktualisierung am 14.07.2015 12:28:02




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